musik
1. teary eyes – missy elliott
2. black stacey – saul williams
3. ordinary people – john legend
4. apply some pressure – maximo park
5. my doorbell – the white stripes
6. rettet die wale – gustav
7. float on – modest mouse
8. beverly hills – weezer
9. crabbuckit – k-os
10. roses – outkast
11. lose control – missy elliott
12. good luck – basement jaxx
13. sunshowers – M.I.A.
14. everyday i love you less and less – the kaiser chiefs
15. make me fall – helgi jonsson
16. they’re building walls around us – moneybrother
17. dog – attwenger
18. grandma’s hands – starsailor
19. drop it like it’s hot – snoop dogg feat. pharrell williams
20. emily – adam green
21. hung up – madonna
22. best of you – foo fighters
23. feels just like it should - jamiroquai
24. diamonds from sierra leone – kanye west
25. rebellion (lies) – the arcade fire
26. feel good inc. - gorillaz
27. routine check – mitchell brothers feat. mike skinner
28. wild horses – alicia keys feat. adam levine
29. the power of orange knickers – tori amos feat. damien rice
30. talk – coldplay
jaja, liebe leserInnen, die gretchenfrage, welche musikrichtung ich mag, gestaltet sich nicht grad eindeutig ;)
schubladen liegen mir halt gar nicht.
weirdsista - 2. Jan, 00:44
verdammt, ich finde meine missy elliott "the cookbook" einfach nicht mehr. das ist eine mittlere katastrophe, habe ich doch einfach ständig das verlangen die single "teary eyes" zu hören. da kauft man sich mal eine CD, weil man einen künstler so sehr achtet, dass man das album auf keinen fall aus dem netz klauen will, und jetzt ist sie einfach weg.
sollte ich sie irgendwem geliehen haben: verdammt noch mal bring sie zurück!!
sollte sie irgendwer geklaut haben: der blitz soll dich treffen!
sollte ich sie irgendwie verloren haben: wieso passiert mir so eine kacke ausgerechnet mit der CD und nicht mit einer von zig nicht mal halb so interessanten promo CDs?
sollte ich einen poltergeist haben, der sachen in der wohnung verschwinden lässt: wer weiß einen guten exorzisten?
missy - where the hell are u????
please come back to me!!!
weirdsista - 13. Dez, 22:50
dee dee bridgewater live mit nina simones "ne me quitte pas".
sabrinatriml - 20. Nov, 14:23
"Francois Elie Roulin ist ein Pionier der aktuellen Klangmaler. Seine Arbeit ist immer überraschend und innovativ und zeigt musikalisches Neuland auf", sagt Brian Eno über den einzigen französichen Komponisten, den sein Opal-Label produziert hat.
Dass Roulin hauptsächlich Filmmusik komponiert, ist unüberhörbar. Ein wahres Universum an Sounds und Emotionen tut sich hier auf, orchestraler Bombast gleitet über in unterschiedlichste Genres und evoziert einen Film im Kopf, der von James Bond zum Roadmovie, von der Lovestory zum Slapstick und vom Western zur Science-Fiction werden kann. Stets wird der Hörer von neuem überrascht. Zur Verdeutlichung des neckischen Spiels mit den Assoziationen tragen die Tracks Titel wie „Space Vampires“ und „Evil Aliens Play Banjo“.
Selten hört man ein derart vor Kreativität und Humor überquellendes Album. Roulins abgedrehte Parade ist besonders für lange Autofahrten ein fantastischer Begleiter und schreit förmlich danach, dass jemand wie Spike Jonze, Tim Burton oder Terry Gilliam Filme dazu macht. (9/10)
weirdsista - 14. Nov, 12:06
Eine wunderbare Platte zum Aufwachen. Jem Griffith liegt irgendwo zwischen Dido und Portishead, schafft spielend den Spagat zwischen leichtem Mainstream-Pop und dunkleren, kantigen Triphop, stets originell arrangiert und doch nie schwer verdaulich. Jem lockt uns mit Streichern, Kinderchören und Glockenspiel, um uns sogleich mit dreckigen Gitarrenriffs, spukigem Pfeifen und Krachen oder einem catchy Hiphop-Beat zu überraschen, dazu eine bezaubernd weiche Stimme mit leichtem Waliser Akzent. Single „They“ bleibt bei weitem nicht der einzige Ohrwurm, der sich tief in den Gehirnwindungen verbeißt. (7/10)
weirdsista - 14. Nov, 11:59
Live @ RKH: "Material Night"
mit dem Wolfgang Muthspiel Trio, Helgi Jonsson und dem Ensemble Amarcord Wien
Wolfgang Muthspiel stellt sein kleines, aber feines Label in einem Konzert vor. Im RadioKulturhaus spielen am Samstag, den 12. November neben dem Trio des Labelchefs der isländische Newcomer Helgi Jonsson und das Ensemble Amarcord Wien. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Wolfgang Muthspiel ist nicht nur einer der bekanntesten und profiliertesten Jazzmusiker Österreichs, er hat auch einen Riecher für Talente und ein eigenes Label, "Material Records". Was lag also näher, als Muthspiel einzuladen, seine kleine Plattenfirma, seinen Künstlerstamm und seine Visionen konzentriert an einem Abend vorzustellen? Die erste "Material Night" geht am 12. November im intimen Rahmen des Großen Sendesaals in Szene.
Natürlich steht der Label-Boss auch selbst auf der Bühne - mit dem eigenen Trio. Mit seinen Soloauftritten hat sich der Gitarrist Muthspiel, der auch durch intensive Kollaborationen mit seinem Bruder Christian oder der Sängerin Rebekka Bakken auf sich aufmerksam machte, zunehmend Freiräume für Klangexperimente geschaffen. Mit der aktuellen Trio-Besetzung, gemeinsam mit den Zwillingen Matthias (Bass) und Andreas Pichler (Schlagzeug), erweitert er diesen Freiraum noch.
Außerdem auf der Bühne des Großen Sendesaals: Helgi Jonsson. Über dessen Debut-CD "Gloandi" wurden von namhaften Kritikern wahre Lobeshymnen gesungen. Etwa, es sei die "beste österreichische Pop-Produktion des Jahres". Dabei ist Helgi Jonsson geborener Isländer. Der klassisch ausgebildete Posaunist entwickelte sich zum Sänger, der Songperlen voll zerbrechlicher Klarheit und Schönheit vorträgt.
Das Ensemble Amarcord Wien ist ein ungewöhnliches Quartett (Geige, Cello, Kontrabass, Akkordeon), das in der Musikstadt Wien zueinander gefunden hat und sich Erik Satie widmet. Ohne Scheu vor der Endgültigkeit des Originals. Der Minimalismus Saties reizt Sebastian Gürtler, Michael Williams, Gerhard Muthspiel und Tommaso Huber zu neuen Klangflächen und lustvollen Assoziationen. Nachzuhören ist dies auf einer neuen Amarcord-CD, die im Oktober veröffentlicht wurde und im Rahmen der "Material Night" live vorgestellt wird.
"Live @ RKH" mit dem Wolfgang Muthspiel Trio, Helgi Jonsson und dem Ensemble Amarcord Wien ist eine Kooperation mit "thegap", präsentiert von ONE und findet am Samstag, den 12 November im Großen Sendesaal statt.
Beginn ist um 19.30 Uhr, Eintritt: EUR 17,-/19,-; mit RadioKulturhaus-Vorteilskarte 10% bzw. 30% Ermäßigung.
weirdsista - 10. Nov, 13:49
Es ist überhaupt nichts Anormales daran, eine Compilation auf den Markt zu werfen, die auf einer momentan populären Welle mitschwimmt. Mit Hits wie Daddy Yankees „Gasolina“ war Reggaeton wohl eines der erfolgreichsten Genres im vergangenen Sommer. Zugegeben, der Puerto Ricanische Dancehall-Sound fährt direkt ins Tanzbein und verbreitet eine Ahnung davon, wie der Sommer wohl gewesen wäre, hätte es Sonne gegeben. Aber spätestens nach vier Nummern mit völlig identischem Beat wird es dann auch schon wieder langweilig. (3/10)
weirdsista - 29. Sep, 00:15
Die Berlinerin Toni Kater kommt aus dem Umfeld von 2Raumwohnung und legte mit „Gegen die Zeit“ ein passables Debüt hin, kann aber wie so viele andere die an das zweite Album geknüpften Erwartungen nicht erfüllen. Ihre atmosphärischen Popsongs sind verspielt arrangiert, Inhalt und Stimmung bleiben aber doch eher gleichförmig und ziemlich unspannend.
Naive Zeilen wie „Ich bin überall zuhaus, wo ein Stern am Himmel steht“ oder „Es ist nicht immer gut, gut zu sein“ verstärken die Enttäuschung zusätzlich und erinnern mit Grauen an ähnlich lahme Texte bei Klee, Juli, Silbermond und Co. Wohin sind eigentlich Sinn und Ironie im deutschen Pop verschwunden? (4/10)
weirdsista - 29. Sep, 00:13
Bisher widmete sich Multiinststrumentalist Helgi Jonsson mit der Grazer Band Beefólk einem Mix aus Folk, Rock, Jazz, Dance und Tango und spielte auch in der Jazz Big Band Graz. Das erste Solo-Album des gebürtigen Isländers erscheint beim Label von Wolfgang Muthspiel, einem der Top-Jazzer Österreichs, der einen guten Riecher für großes Talent beweist. Leichtfüßig und dennoch geheimnisvoll kommt „Glóandi“ daher. Jonssons androgyne Falsettstimme packt und fasziniert, egal ob er mal rockiger etwas nach Muse klingt, oder bei stimmungsvollen Balladen an seine Landsleute Sigur Rós und Björk erinnert. Er singt in Englisch und Isländisch, erzählt von der Zerstörung der isländischen Landschaft durch US-Aluminiumkonzerne ebenso wie von der Liebe. All das wunderschön und fragil wie ein Eiskristall. (8/10)
Erscheint am 5. September 2005.
http://helgijonsson.com
und hübsch ist er auch noch...
sabrinatriml - 11. Aug, 00:35
Wer bei der Single „Feels Just Like It Should“ dachte, dass Jamiroquai nun eine härtere Gangart einlegen, wird vom Album enttäuscht sein. Die Single mit dem genial dreckigen Bass (eigentlich kein Bass, sondern Jay Kay als Human Beatbox) bleibt der rockigste Track des Albums. Der Rest besteht aus tanzbaren Feelgood-Tracks und leichten Sommergrooves im gewohntem Jamiroquai-Sound aus Jazz, Soul, Funk und Disco. Jay Kay übt an mehreren Stellen Kritik an der Weltpolitk und setzt in „Black Devil Car“ seinen Leidenschaften für sexy Autos und ebensolche Mädels ein augenzwinkerndes Denkmal. Insgesamt ist „Dynamite“ aber nicht der große Wurf, den man sich nach vier Jahren Pause von Jamiroquai erwartet. Wenn auch der Sound stellenweise ein bisschen kantiger klingt als früher, irgendwie fehlt die Sprengkraft, die der Titel verspricht. (6/10)
sabrinatriml - 11. Aug, 00:29