Helgi Jonsson: Glóandi (Material Records / monkey)

Bisher widmete sich Multiinststrumentalist Helgi Jonsson mit der Grazer Band Beefólk einem Mix aus Folk, Rock, Jazz, Dance und Tango und spielte auch in der Jazz Big Band Graz. Das erste Solo-Album des gebürtigen Isländers erscheint beim Label von Wolfgang Muthspiel, einem der Top-Jazzer Österreichs, der einen guten Riecher für großes Talent beweist. Leichtfüßig und dennoch geheimnisvoll kommt „Glóandi“ daher. Jonssons androgyne Falsettstimme packt und fasziniert, egal ob er mal rockiger etwas nach Muse klingt, oder bei stimmungsvollen Balladen an seine Landsleute Sigur Rós und Björk erinnert. Er singt in Englisch und Isländisch, erzählt von der Zerstörung der isländischen Landschaft durch US-Aluminiumkonzerne ebenso wie von der Liebe. All das wunderschön und fragil wie ein Eiskristall. (8/10)

Erscheint am 5. September 2005.

http://helgijonsson.com

und hübsch ist er auch noch...

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