musik

Donnerstag, 11. Januar 2007

today is the greatest day i've ever had

soeben erfahren - für mich die beste nachricht 2007 - ja, schon jetzt.

billy

Freitag, 1. Dezember 2006

last christmas i gave you my heart .... AAAARRRG!!!!

die schonzeit ist vorbei, schon gestern ging's los und allein heute hab ich es schon 3x im fernsehen gehört. wham!'s "last christmas" ohrwurmt wieder herum. das ist ja das hinterfotzige dran, es nervt nicht nur total, es krallt sich stundenlang im schädel fest.

kann es ernsthaft irgend jemand geben, der diese nummer nicht aus vollem herzen hasst?

es ist das am meisten totgespielte lied aller zeiten, noch vor "i'm dreaming of a white christmas", "candle in the wind", "my way" und vivaldis "primavera".

es müsste gesetzlich verboten werden das lied öfter als 2-3 mal am 24. dezember spielen zu dürfen.

Sonntag, 15. Oktober 2006

1979

Shakedown 1979, cool kids never have the time
On a live wire right up off the street
You and I should meet
Junebug skipping like a stone
With the headlights pointed at the dawn
We were sure we'd never see an end to it all
And I don't even care to shake these zipper blues
And we don't know
Just where our bones will rest
To dust I guess
Forgotten and absorbed into the earth below
Double cross the vacant and the bored
They're not sure just what we have in store
Morphine city slippin dues down to see
That we don't even care as restless as we are
We feel the pull in the land of a thousand guilts
And poured cement, lamented and assured
To the lights and towns below
Faster than the speed of sound
Faster than we thought we'd go, beneath the sound of hope
Justine never knew the rules,
Hung down with the freaks and the ghouls
No apologies ever need be made, I know you better than you fake it
To see that we don't even care to shake these zipper blues
And we don't know just where our bones will rest
To dust I guess
Forgotten and absorbed into the earth below
The street heats the urgency of sound
As you can see there's no one around

Montag, 17. Juli 2006

nuke 2006

was man so alles gefragt wird, wenn man auf einem festival den stand eines pop-magazins betreut:

darf ich mir ein's nehmen?
ist das gratis?
was ist das?
was steht'n da drin?
was habt'sn ihr?
sonst habt's nix?
ich kann heut nicht mehr lesen.
wisst ihr wann .... spielt?
kann ich meinen rucksack bei euch lassen?
wo ist der nokia stand? (gleich neben uns und RIESIG)
habt ihr wasser?
habt ihr bier?
habt ihr ohrenstöpsel?
habt ihr so einen regenschutz?
wo ist der bankomat?
wo ist das klo?
habt ihr solche aufblasbaren gitarren?
habt ihr kondome?

außerdem mussten wir uns zu späterer stunde von einem sehr sehr betrunkenem jungen mann erklären lassen, dass die JVP so super ist, weil da immer soviel gesoffen wird - eine einmalige leistung in einem kurzen satz zwei völlig idiotische ideen unterzubringen und freilich nicht zu verstehen, dass wir da anderer meinung sind und wieso.

ein anderer, nicht minder besoffener aber netter typ fragte uns zuerst nach kondomen, um uns nach verweis auf den automaten am klo zu erklären, dass er bei verwendung selbiger leider immer seine erektion verliert. das ist zwar traurig, aber weit mehr info als ich gewünscht hätte. möglicherweise, so hab ich ihm erklärt, ist der alkohol der standhaftigkeit auch nicht so zuträglich.

neben sehr guten konzerten von den frames, den streets, jan delay, stereo MCs und jovanotti war ich froh, ein dach über dem kopf zu haben, als das unwetter los ging, dass das gelände über richtige, wassergespülte klos verfügt und dass der merkurmarkt in gehweite lag, wodurch ich nicht sämtliche verpflegung völlig überteuert am gelände kaufen musste.

alles in allem ein sehr feines, lustiges wochenende. wenngleich das wetter kurz scheiße war, die strokes abgesehen von der zugabe eine riesen enttäuschung waren und der spritzer ausgesprochen widerlich geschmeckt hat. jetzt muss ich mal meinen muskelkater vom tanzen auskurieren. tja, man wird eben auch nicht jünger. aber ich bin jetzt endlich braun geworden.

und: die pixies mal live zu sehen, war schon was ganz besonderes und zum glück blieb die zuerst befürchtete programmierte enttäuschung aus. selbst wenn natürlich der großteil des publikums zu jung war, um deren stellenwert als absolute legende zu würdigen und freilich keine anderen songs kannte als "where is my mind" aus der TV-werbung oder aus "fight club". bei "monkey gone to heaven" bekam ich gar eine gänsehaut und zerdrückte vor emotionaler überwältigung eine freudenträne.

bei den strokes hingegen fand ich nur das lichtdesign geil. zu glatt, zu perfekt zu sehr wie von CD klang der sound. der funke, dass es mich so richtig rockt, sprang nie über. irgendwas stimmte hier gar nicht. das war zu wenig rough, zu wenig krach, zu wenig rock 'n' roll - zu wenig ... live? dass die zugabe ganz anders und plötzlich genauso heiß und dreckig klang wie ich mir den rest so sehr gewünscht hätte, erhärtet diesen verdacht.

Mittwoch, 26. April 2006

LL Cool J feat. J-Lo "Control Myself"

Das ist der Nr. 1 Anwärter für den dicksten Bass des Jahres! Die Nummer macht Sachen mit den Boxen unseres Fernsehers, die können die eigentlich gar nicht ;)

Normalerweise mag ich J-Lo nicht, aber in dem Video ist sie echt heiß. Und LL Cool J's Bauch - mmmh lllllecker!!!

Montag, 24. April 2006

blumfeld vs. element of crime

das neue album von blumfeld, "verbotene früchte", polarisiert die fans. immer noch gut, einfach eine andere richtung oder jenseits von gut und böse? doris knecht vergleicht im aktuellen "profil" die neuen texte, die sich vor allem um tierchen und pflanzen ranken, mit reinhard mays singsang und bekundet das ende ihres fantums.

ich selbst fand blumfeld ja schon immer viel zu schmalzig und ehrlich gesagt furchtbar nervtötend. als ich zum ersten mal eine nummer von ihnen hörte, musste ich meinen radio checken, ob das wirklich FM4 ist was da läuft und traute meinen ohren nicht. aber manch einer mag vielleicht noch hintergründigkeit als pluspunkt gefunden haben (mir war die seit jeher bei blumfeld nicht zugänglich, ich fand ihre "weisheiten" ziemlich oberflächlich).

doch jetzt sind sie wirklich unerträglich geworden. das passt besser in die schlagerparade als auf FM4. und das argument, die musik wäre immer noch gut - hallo!? bei denen klingt eh jedes lied gleich. mir sudert der herr distelmeyer schon immer zu viel und jetzt sind die texte echt weit über der grenze des erträglichen, waren vorher schon nah dran.

kürzlich hatte ich auf einer party tatsächlich die diskussion, ob blumfeld oder element of crime besser/wichtiger/prägender wären. dass man überhaupt auf die idee kommt!!! ich konnte gar nicht fassen, das mein gegenüber der meinung war, blumfeld wäre in dem vergleich überlegen. no way! sven regener steht aber sowas von weit über blumfeld, das ist nicht mal noch wie äpfel mit birnen vergleichen, das ist schon ein vergleich von äpfeln mit salat.

Dienstag, 28. März 2006

here comes the sun and i say, "it's alright"

must hear: DIE nummer schlechthin für den frühlingsbeginn:

"here comes the sun" der beatles in der coverversion der unvergleichlichen, wunderbaren, einzigartigen nina simone. geht runter wie öl.

außerdem: morgen, 29. april, gibt's eine sonnenfinsternis. in Ö um ca. 11.40 partiell zu sehen. sofern es nicht eh bewölkt ist.

und ja, das header-bild dieser seite zeigt ebenfalls unsere sonne.

EDIT: eigentlich ist nina simone hören einfach immer super.

black is the colour of my true love's hair.

Sonntag, 26. Februar 2006

Coup deBam: Coup deBam (Couch Records)

In den Neunzigern waren Özden Ösküz und Metin Yilmaz mit Vlado Dzihan und Mario Kamien in der Formation MC Sultan. Später starteten dZihan & Kamien als Duo durch, jetzt veröffentlichen sie auf ihrem Label Couch Records das Debütalbum ihrer alten Kumpels, die nun mit Wilko Goriany als Coup deBam unterwegs sind.

Dass es sich hier um erfahrene Soundbastler mit einem guten Händchen für Groove-betonte Popsongs handelt, wird sofort beim ersten Hören klar. Da wird eine große Bandbreite von anatolischer Folklore bis zu knackigem Rap auf Kiswahili, von Jazz bis Lounge-Beats mit Wiener Lässigkeit aufgefahren. Keine Spur von Worldmusic mit aufgesetzt wirkenden exotischen Samples - der Sound von Coup deBam wirkt stets frisch, die vielfältigen Zutaten sind gezielt dosiert und ergeben ein durchaus stimmiges Ganzes, das im Club genauso gut funktionieren wird wie auf dem Sofa.

Und für die Entdeckung von Barbara Bandi als Vokalistin, die im Opener „Find Me“ an die ganz großen Diven des Jazz erinnert, kann man ihnen nicht dankbar genug sein. (7/10)

Freitag, 13. Januar 2006

Anoushka Shankar: Rise (EMI)

Ravi Shankar ist der weltweit berühmteste indische Musiker und Komponist, ein legendärer Virtuose auf der Sitar. Seine Tochter Anoushka gilt ebenfalls als gefragte Sitarsolistin, sie stand schon mit Größen wie Madonna, Nina Simone, Herbie Hancock und Elton John auf der Bühne.

Ihr viertes Soloalbum „Rise“ gesellt zwar auch jazziges Keyboard, Digeridoo und elektronische Beats zur Sitar, bleibt aber doch tief in der traditionellen indischen Musik verwurzelt – mit Sicherheit nicht jedermanns Sache.

World Music Fans werden jedenfalls hochkarätig bedient, andere freuen sich einfach über ätherische, exotische Downtempomusik zur Meditation, für Yoga oder Qi Gong, die qualitativ haushoch über dem handelsüblichen Durchschnitt liegt. Wieder andere werden sich bloß vortrefflich langweilen. (5/10)

Balkan Beat Box: Balkan Beat Box (Universal)

Williamsburg, bevölkert von Einwanderern aus Osteuropa und Lateinamerika, gilt derzeit als das hipste Künstlerviertel des Big Apple. Dort verschmilzt die New Yorker DJ-Kultur mit puertoricanischer, mediterraner, nordafrikanischer, jüdischer und osteuropäischer Musik.

Vorreiter dieses „Gypsypunk“ sind Ori Kaplan und Tamir Muskat, ursprünglich aus Tel Aviv und seit über zehn Jahren als Musiker und DJs in New York tätig. Bei ihrer Balkan Beat Box treffen schon mal traditionelle Klezmermusik auf Hiphop und arabische Rythmen auf aktuelle Clubsounds, immer spannend, und originell, fresh und back to the roots gleichermaßen. Culture clash at its best, vor allem aber: unbedingt tanzbar!

Ein Bonusvideo auf der CD vermittelt auch einen Eindruck von den irren Bühnenshows der BBB mit Peformancekünstlern, Bauch- und Flamencotänzerinnen, DJs, VJs und MCs. (8/10)

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