Weg der Freundschaft

7.000 km zu Fuß, von Groß-Rust in Niederösterreich bis ins Lepradorf MBalling im Senegal

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Hugh Laurie, Ulrich Blumenbach
Bockmist.

film

Montag, 25. Februar 2008

wir sind oscar!!!

ich freu mich sehr. ich habe "die fälscher" zwar noch nicht gesehen, aber er hat es sicher verdient, allein schon deshalb, weil karl markovics ein echtes ausnahmetalent ist.

und der ruzowitzky war ja gestern in den interviews schon so überdreht und aufgeregt, hat sich gefreut wie ein kleines kind. dem gönnt man das wirklich.

der erste oscar für österreich, das ist schon was. hebt den nationalstolz noch mal, bevor er bei der EURO mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit wieder ordentlich leiden wird...

bleibt nur zu hoffen - und kanzler gusenbauer und ministerin schmied haben es zumindest schon versprochen, aber was heißen versprechungen bei dieser SPÖ noch? - dass film nicht weiterhin ein stiefkind der österreichischen kultur- und förderpolitik bleibt. die lage in den letzten jahren war nämlich mehr als prekär.
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Sonntag, 7. Oktober 2007

ratatouille

ich habe heute ein making of "ratatouille" gesehen. das ist ja genial. die ratte ist total süß, und begeistert sich ähnlich fürs kochen und vor allem das genießen guten essens wie ich. die animation ist großartig und die ausschnitte waren sehr lustig. muss ich sehen.
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Mittwoch, 25. Juli 2007

simpsons

hurrah! morgen um die zeit sitze ich schon im simpsons-film!

UPDATE:

wow, der film ist wirklich genial! wie viele andere fans hatte ich befürchtet, das es vielleicht ein reinfall wird. kann man den charme und witz der besten folgen übertreffen? und das auch 90 minuten halten?

man kann! und zwar "ausgezeichnet" (wie monty burns zu sagen pflegt).

ich hab so viel gelacht, dass ich nachher ganz fertig war. es gibt so viele irre einfälle, so treffende seitenhiebe, dass man den film ein paar mal sehen muss, um auch jeden schmäh mitzukriegen. und dass man danach gar nicht sagen kann, was jetzt die beste oder lustigste stelle war, weil man sich gar nicht gleich an alle erinnert.

in einem interview mit matt groening habe ich gelesen, dass es zahlreiche meetings gab, um ein gutes drehbuch zu gewährleisten. und dass von den vielen ideen nur die besten verwendet wurden. das war kein schnellschuss und das ist auch gut so. es wirkt nicht wie der versuch, krampfhaft etwas auf die leinwand zu bringen, das im TV gut funktioniert um noch mehr geld zu verdienen. sicherlich war das die absicht dahinter, aber krampfhaft (wie etwa der erste "harry potter" film oder diverse lahme comic-verfilmungen) geschieht es nicht. man hat sich zeit gelassen, gut überlegt und das ergebnis wird der serie absolut gerecht.

einziger schwachpunkt: der völlig trottelige US-präsident im film ist kein geringer als arnold schwarzenegger. jetzt mag der mann wegen seinen filmrollen und seinem eigentümlichen steirer-englisch auf amis vielleicht doof wirken, aber da regt sich natürlich schon der österreichische nationalstolz. denn: so verdammt dämlich wie der amtierende US-präsident ist der mann auf keinen fall.
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Sonntag, 25. Februar 2007

and the oscar goes to....

wieder einmal drücke ich verzweifelt alle mir zur verfügung stehenden daumen für meinen helden martin scorsese, auf dass er endlich bekommt, was ihm zusteht. warum ich das denke, hier. ihn erneut leer ausgehen zu lassen wäre echt schon mehr als peinlich für die academy, er würde damit einen rekord aufstellen, kein regisseur war öfter nominiert ohne den goldmann je zu gewinnen.

gratulation auf alle fälle für den diesjährigen empfänger des ehren-oscars: kein geringerer als DER soundtrack-komponist schlechthin, ennio morricone. verdient, verdient, mi piace molto.
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Dienstag, 19. Dezember 2006

departed

dear academy of motion pictures,
please, just give scorsese that damned oscar, finally!!


für mich ist martin scorsese das größte regie-genie aller zeiten. er war schon so oft verdienterweise für den oscar nominiert, ging aber immer leer aus. mit "gangs of new york" und "aviator" versuchte er sich an eckpunkten der US-geschichte, lieferte uns nach wie vor atemberaubende bilder, aber ein wenig langatmige stories die schon zu bemüht in richtung oscar tendierend wirkten.

mit "departed" besinnt sich der mann mit den dicksten augenbrauen hollywoods wieder auf das, was er am besten kann: gute geschichten über böse verbrecher erzählen. nach genialen würfen wie "casino" und "good fellas" beschäftigt er sich erneut mit der mafia, nur ist es diesmal die irische statt der italienischen.

die story ist ein remake des asiatischen films "internal affairs": ein junger polizist (matt damon, einmal ungewohnt unsympathisch) versorgt seinen freund und mentor, mafiaboss jack costello (jack nicholson), mit insider-informationen über die laufenden ermittlungen gegen costellos organisation. auf der anderen seite steht leonardo di caprio, der als undercover-agent costellos truppe unterwandern soll. ein psycho-duell hebt an, als beide polizisten damit beauftragt sind, die jeweils andere "ratte" aufzuspüren.

um die große themen vertrauen und verrat, pflichtgefühl und loyalität entspinnt sich ein bildgewaltiger, düsterer plot, der mit leichen gepflastert ist. brutale gewalt, die umso aufwühlender wirkt, weil man ihre einwirkung selten direkt sieht, dafür immer wieder überraschend und besonders blutig. mit großartiger kamera-arbeit, perfektem schnitt und sehr gekonntem einsatz von musik gelingt scorsese ein beklemmendes bild des kampfes von gut und böse, wobei die grenzen beider pole hier ganz und gar nicht eindeutig sind.

leonardo di caprio bekommt einmal mehr die chance, zu zeigen was er wirklich drauf hat. viele können ihn wegen "titanic" nicht leiden, was ihm unrecht tut. ich halte ihn für einen der am meisten unterschätzten schauspieler überhaupt. schon lange vor seiner blockbuster-popularität fiel er mir als ausnahmetalent auf, schon als kind spielte er in "this boys life" robert de niro an die wand, als teenager gab er ein großartige leistungen in "gilbert grape" und "jim carroll" ab. langsam bekommt er ein paar falten und sieht nicht mehr wie der ewig 18-jährige jüngling aus, das tut ihm gut, macht ihn interessanter.

jack nicholson tut erwartungsgemäß genau das, was er am besten kann, er gibt den ebenso charismatischen wie gefährlichen fiesling, übertreibt damit aber auch ein wenig. die nebenrollen sind mit alec baldwin, martin sheen und der wunderschönen vera farmiga perfekt besetzt. doch ein paar der besten momente des films gehören eindeutig mark wahlberg, der als sergeant dignam zwar eine lächerliche frisur, dafür aber ein umso loseres mundwerk zur schau stellt.

"departed" ist nicht der beste scorsese, aber mit abstand der beste seit jahren. für cineasten ein leckerbissen, für thriller-fans spannende unterhaltung. für mich der film des jahres.
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Dienstag, 7. November 2006

dave chapelle's block party

ich muss zugeben, ich bin ein großer fan von dave chapelle, ich find den einfach saukomisch. und er hat diesen tollen grinser, dass man ihm auch bei der größten frechheit einfach nicht böse sein kann.

darum freue ich mich schon auf den 1. dezember, da startet der film "block party". wenn chapelle feiert, dann g'scheit. anlässlich der vertragsverlängerung für seine show veranstaltete er einfach eine riesige straßenparty und lud dazu nicht irgendwen ein sondern the fugees, the roots, kanye west, mos def, erykah badu, talib kweli und jill scott. gefilmt wurde das ganze vom französischen regie-wunderwuzzi michel gondry, dem unsere augen schon wunderbare räusche wie "eternal sunshine of the spotless mind", "science of sleep" und diverse grenzgeniale videos von björk, massive attack und den white stripes verdanken.

party on! i'm out!
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Freitag, 3. Februar 2006

Krump, clown, break it on down

Clowning und Krumping sind zwei Tanzstile aus den Ghettos von L.A., gekennzeichnet von rasend schnellen Bewegungen sowie Elementen aus Breakdance und afrikanischer Tanztradition. Der Mainstreampop beginnt gerade sich diese neue Kunstform einzuverleiben, zu beobachten etwa in den Videos zu „Galvanize“ der Chemical Brothers oder Madonnas „Hung Up“. David LaChapelle, bisher Fotograf, Werbefilmer und Regisseur von Musikvideos, versucht mit „Rize!“, seiner ersten Doku in Spielfilmlänge, dem Phänomen tiefer auf den Grund zu gehen.

South Central L.A. 1992, der Schwarze Rodney King wird von weißen Polizisten brutal verprügelt. Als diese trotz einer Videoaufzeichnung des Gewaltaktes freigesprochen werden, brechen Rassenunruhen aus. Tommy Johnston verhalf seiner Wut damals auf konstruktive Art zum Ausdruck, indem er als „Tommy the Hiphop-Clown“ mit einem Soundsystem und einem völlig abgedrehten Tanzstil Kindergeburtstage aufmischte.

Der Rest ist Geschichte, Clowning wurde rasch zur Massenbewegung, aus der sich später Krumping als aggressiverer Streetstyle entwickelte. Ähnlich wie auch im Breakdance gibt es auch bei Clowns und Krumps Battles und das Tanzen hat eine wichtige Funktion als Ventil, um Aggressionen über eine hoffnungslose soziale Situation zu kanalisieren.

Für gewöhnlich ist David LaChapelles Bildästhetik gekennzeichnet durch eine hochartifizielle, grellbunte Inszenierung von Pop-Klischees. In „Rize!“ gibt es diese Bilder jedoch kaum. Der Film hat es nicht nötig, die Tanzszenen selbst wirken so surreal, dass man nur noch mit offenem Mund staunt – besonders da es schon zu Beginn die Einblendung gibt, dass das Material nicht künstlich beschleunigt wurde.

LaChapelle verzichtet auf Off-Text und lässt die Protagonisten selbst beschreiben, worum es bei Clowning und Krumping geht. Und selbst wenn diese immer wieder betonen, dass das Tanzen eine Möglichkeit für sie ist, Bandenkriminalität, Drogenmissbrauch und Gewalt aus dem Weg zu gehen – eben diese Dinge sind die soziale Realität in der hood, die immer wieder in in ihren Alltag einbricht.

Letztendlich ist der Film viel besser als man es gerade LaChapelle zugetraut hätte. Er vermeidet auch weitgehend die Falle, als Weißer ein spezifisch afroamerikanisches Phänomen analysieren zu wollen und liefert einen mitreißenden Rausch für Augen und Ohren, dem es auch nicht an – besonders seit Hurrican Katrina dringend nötiger - Sozialkritik mangelt.

www.rizemovie.com
www.davidlachapelle.com
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Montag, 2. Januar 2006

jahrescharts film

1. garden state
2. ray
3. wallace & gromit auf der jagd nach dem riesenkaninchen
4. madagascar (originalfassung!)
5. ocean’s twelve
6. hotel ruanda
7. per anhalter durch die galaxis
8. a good woman
9. hautnah
10. star wars episode III: die rache der sith
11. finding neverland
12. der wilde schlag meines herzens
13. ladykillers
14. broken flowers
15. sideways
16. american splendor
17. meet the fockers
18. team america: world police
19. unleashed
20. die reise der pinguine

EDIT: erst 2006 nach dem erstellen der liste gesehen, aber auf alle fälle fantastisch und saukomisch: charlie und die schokoladenfabrik
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Mittwoch, 1. Juni 2005

ein paar worte zu star wars episode III

story: es kommt, wie es kommen muss, das war eh klar, dramatisch und düster, der tiefe fall des helden
special effects: irre, eh klar
kostüme: beeindruckend
musik: immer wieder genial, wenn auch in fünf filmen bereits gehört
r2: sorgt für die witzigsten szenen im film.
padmé: ist soooooooo schön und sooooooooooo wahnsinnig arm.
anakin/vader: ist ein unreifer, machtgeiler dillo, der sich echt erschreckend leicht manipulieren lässt - allerdings bessere frisur als in episode II (solange er noch haare hat...)
imperator: geradezu genial durchtrieben, der gesamte plan ist ja noch fieser als erwartet
yoda: cooler grüner kampfzwerg
obi wan: solche leute sollte jeder zum freund haben. obwohl ich ein echter ewan mc gregor fan bin, sollte er sich endlich mal die warze am hirn entfernen lassen.
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Dienstag, 1. Februar 2005

ray charles

schwerste film-empfehlung seit monaten: "ray".

bin vollends begeistert. alle heiligen zeiten stößt man auf filme, wo einfach alles dermaßen passt. story, hauptdarsteller, musik - alles echt top. prince sagte beim golden globe, jamie foxx spielt ray charles nicht, er ist ray charles. dem ist nichts hinzuzufügen.
mein oscar-favorit.

doch der regie-oscar sollte endlich mal an scorsese gehen. hab aviator zwar noch nicht gesehen, aber die academy täte gut daran einen der genialsten regisseure ever nicht schon wieder zu übergehen. niemand verdient es mehr als er.



discoqueen
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