Donnerstag, 23. April 2009

mathematik mit prof. VDB

da sag noch einer, im parlament geht's langweilig zu - sehr amüsant, auch kanzler faymann grinst genüsslich:



österreich, die voodoo-insel der seligen.... :)

Mittwoch, 22. April 2009

Carmen.bewegt

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen dem Festspielhaus St. Pölten und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zu Schtschedrins Ballettsuite „Carmen“ trifft klassische Ballettliteratur auf zeitgenössischen Tanz. Routinierte OrchestermusikerInnen treffen auf zwölf junge Amateurinnen.

carmen

Seit August 2008 probt das künstlerische Leitungsteam mit den zwölf Mädchen, die zum Teil von Susanne Hofer, Kunstvermittlerin am Festspielhaus, gezielt in verschiedenen vorangegangenen Projekten und Workshops im Festspielhaus St. Pölten angesprochen wurden.

Wie schon Rodion Schtschedrin in seiner „Carmen-Suite“ die spanischen Elemente zurückdrängt und die Hits aus der Oper von Georges Bizet zu einer Ballettmusik für Streicher und Schlagwerk verdichtet hat, so nehmen auch die jungen Tänzerinnen in ihrer Arbeit vom spanischen Folklore-Image Abstand.

Vielmehr interessiert das Team rund um Choreografin Karin Steinbrugger das Hinterfragen von Stereotypen und die Arbeit an den verschiedenen Facetten des Frauseins. Schaupieler Hubertus Zorell baut als Erzähler eine Brücke zwischen dem großen literarischen Stoff, der packenden Musik und dem ausdrucksstarken Tanz der jungen Frauen.

Es dirigiert Andrés Orozco-Estrada, der junge Kolumbianer folgt in der Saison 2009/10 Kristjan Järvi als Chefdirigent des Tonkünstlerorchesters Niederösterreich.


Festspielhaus St. Pölten

Sonntag, 26. April 2009, 18:00 Uhr

weitere Probenfotos

Montag, 20. April 2009

Slumdog Millionaire

GB, USA, Indien 2008/ R: Danny Boyle/ D: Dev Patel, Freida Pinto, Anil Kapoor, Madhur Mittal, Ayush Mahesh Khedeker, Rubina Ali, Azharuddin Mohammed Ismail, Irrfan Khan

Jamal Malik steht als Kandidat in der indischen Millionenshow vor der letzten Frage. Hat der Junge aus den Slums bloß Glück oder betrügt er?


Der Moderator von "Wer wird Millionär?", Prem Kumar (Anil Kapoor - so unsympathisch und arrogant, dass man Armin Assinger wirklich schätzen lernt), ist überzeugt, dass Jamals Erfolg nicht mit rechten Dingen zugeht. Wie sonst kann ein mittelloser Chai Walla, der im Call Center Tee serviert, die Antworten auf alle Fragen kennen?

Nur noch eine Frage trennt Jamal (Dev Patel) vom Hauptgewinn mit 20 Millionen Rupien. In der Nacht vor der Show lässt ihn Kumar von korrupten Polizisten kidnappen und foltern. So erzählt er Jamal seine abenteuerliche Lebensgeschichte. Es scheint Schicksal zu sein, jede einzelne Frage steht im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Begebenheit aus Jamals Leben. Die Story wird clever umgesetzt, zu jeder Frage erklärt der Film in Rückblenden, warum Jamal die Antwort kennt.

Jamal wächst mit seinem Bruder Salim (Azharuddin Mohammed Ismail/Madhur Mittal) als Waise in den Slums von Mumbai auf und muss früh lernen, sich durchzuschlagen. Seit ihrer Kindheit sind die Brüder mit Latika (Rubina Ali/Freida Pinto) befreundet, doch ihre Wege trennen sich auf dramatische Weise. Nun wird Latika, von einem Gangster, für den auch Salim arbeitet, festgehalten. Jamal ist einzig und allein deswegen in der Show, um seine große Liebe wieder zu finden.

Das ist er also, der angeblich beste Film des Jahres, der in den letzten Monaten jeden wichtigen Filmpreis abgeräumt hat. Dass gerade die Geschichte vom Bettler als Millionär weltweit Kritiker wie Zuschauer überzeugt, ist wohl auch symptomatisch für die Wirtschaftskrise: Wir sehnen uns nach dem Happy End, wir wünschen dem Helden, der schon so viel durchmachen musste, dass er das Geld und die wunderschöne Frau bekommt.

So sollte man den Film als das annehmen, was er ist: ein romantisches Märchen mit wohl dosiertem Humor, mehr Lausbubenstory als Sozial-Drama. Auch wenn sich Danny Boyle, Regisseur von „Trainspotting“, „The Beach“ und „28 Days Later“ inhaltlich in eine neue Richtung wagt, trägt der Film eindeutig seine Handschrift: rasante Kameraführung, geschickte Montage und ein perfekt gewählter Soundtrack (u.a. M.I.A.).

Obwohl vieles an Bollywood-Movies erinnert - bunte Bilder, Herzschmerz, bis zum Happy End mit Tanzeinlage – wirft Boyle auch einen Blick auf die hässlichen Seiten Indiens. Damit kratzt er aber allenfalls an der Oberfläche und zeigt nur so viel Dreck, Gewalt und Elend wie es gerade noch erträglich ist.

Wer einen realistischeren Blick auf das Leben in den Slums nicht scheut, dem sei Fernando Mereilles "City of God" ans Herz gelegt, das sich mit einer ähnlichen Story beschäftigt, aber ohne jede Aussicht auf einen wundersamen Ausweg aus der Spirale von Armut und Gewalt.

"City of God" ist brutal, schockierend und trifft den Zuschauer wie ein Schlag in den Magen. Und manchmal will man eben nicht aus dem Kino gehen und sich denken, „die Welt ist schlecht“, manchmal möchte man einfach nur unterhalten werden, ein Lächeln und etwas Hoffnung mitnehmen - dazu eignet sich „Slumdog Millionär“ bestens.

7/10
http://www.slumdog-millionaer.de

Dienstag, 14. April 2009

contact high

einer der witzigsten österreichischen filme der letzten jahre - und zwar wirklich witzig, nicht wie die kabarett-filme von harald sicheritz - war "nacktschnecken" von michael glawogger. der ist eigentlich für hochkarätige dokus wie "mega cities" bekannt und wagte sich ins komödienfach vor, indem er sich gemeinsam mit den schauspielern des grazer "theater im bahnhof" dem thema pornografie auf höchst ungewöhnliche und amüsante weise annäherte.

nun gibt es davon so etwas wie eine fortsetzung. also eigentlich hat "contact high" mit "nacktschnecken" inhaltlich nicht viel zu tun, außer dass die gleichen figuren vorkommen und von den gleichen schauspielern gespielt werden. statt um sex geht es nun um drogen. die trailer versprechen jedenfalls, dass es noch schräger und witziger zugeht als bei "nacktschnecken". schon allein wegen georg friedrich als total cholerischem dealer schorsch in einer nebenrolle sollte man unbedingt ins kino gehen.

im cinema paradiso in st. pölten findet am 15.4. die premiere statt, regisseur michael glawogger und hauptdarsteller raimund wallisch sind zu gast.

Dienstag, 7. April 2009

everybody's free to wear sunscreen

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