senf zum tag

Montag, 24. November 2008

weg der freundschaft: sie sind angekommen!

weg

am 14. april sind der pressefotograf franz xaver lahmer und mein großcousin willi triml von großrust bei st. pölten zu fuß richtung senegal gestartet. nach allerlei hindernissen wie einem gestohlenen zelt, einem skorpion-stich, sandflöhen, einem esel, der sich dauernd aus dem staub machen wollte und dann auch noch krank wurde, haben sie gestern haben sie ihr ziel, das lepradorf m'balling wohlbehalten und gesund erreicht!

hier kann man die strecke sehen: http://www.world7000.com/index.php?option=com_google_maps&Itemid=108

sie mussten mauretanien auslassen, da es dort im august einen militärputsch gegeben hat. es wäre zu gefährlich gewesen, auch das österreichische außenministerium hat eine reisewarnung ausgesprochen. daher sind sie in der westsahara bis nahe an die mauretanische grenze gegangen und haben dann ein flugzeug nach dakar (hauptstadt des senegals) genommen. von dakar reisten sie dann bis zur grenze zwischen mauretanien und senegal und gingen von dort aus wieder zu fuß weiter.

es waren auch ohne mauretanien immerhin über 5.000 km, die die beiden zu fuß zurück gelegt haben. alles rein ehrenamtlich, spenden an das projekt decken nur die ausgaben für die reise, der rest geht zu 100 % an das kinderhilfsprojekt dimbale und die leprahilfe senegal.

auffällig war in ihren berichten auf http://www.world7000.com immer wieder die erwähnung der überwältigenden gastfreundschaft, mit der ihnen in afrika begegnet wurde. selbst während des ramadan wurden sie von marokkanischen familien zum essen eingeladen. diese menschen, die für unsere verhältnisse in bescheidenen verhältnissen leben, haben den beiden auf ihrem weg sehr viel mehr hilfe entgegengebracht als die menschen in europa.

am 7. dezember werden willi und FX voraussichtlich zurück nach österreich fliegen. am 11. dezember um 14:30 wird es dann im café pusch http://www.cafe-pusch.at eine pressekonferenz geben.

nächstes jahr werden die beiden dann in multimedia-vorträgen von ihrem großen abenteuer erzählen.

ihr bericht von der ankunft:

Dass in Senegal, genau im Lepradorf MBalling, rotweißrote Fahnen geschwenkt werden, geht wohl in die Geschichte der Region ein. Nach 5.517 Kilometern Fußmarsch erreichten wir am Sonntag, 23. November, gegen 13.30 Uhr unser Ziel. Was uns hier erwartete ist mit Worten kaum zu beschreiben. Schon stundenlang warteten Kinder wie Erwachsene auf uns, Trommelklänge lagen ebenso in der Luft wie die grandiosen Stimmen der Griot, der begnadeten Sängerinnen. Die Herzlichkeit, mit der uns Kinder, Freunde, Bekannte und allgemein die Bevölkerung des Dorfes 80 Kilometer südlich von Dakar entgegenkamen war überwältigend.

Dabei hätte uns Senegal mit seinen 319 Kilometern beinahe noch zu Fall gebracht. Sehr warme Temperaturen und wenig Wind, viele Sandwege, aber besonders die trockene Luft machten uns täglich zu schaffen. Bei einem kurzen Gespräch mit Einheimischen entlang der Route trocknete der Mund derart aus, dass die Lippen scheinbar am Kiefer kleben blieben. Selbst den Bewohnern Senegals macht die Trockenheit zu schaffen, was man nicht zuletzt an den trockenen Händen merkte. „Hast Du eine Hautcreme für mich“ hörten wir mehrmals.
So trugen wir täglich mindestens drei bis vier Liter Getränke in unseren Rucksäcken mit. Tragen durften wir ja bekanntlich jetzt wieder selber, da wir unser Eselchen in Marokko zurückgelassen haben. Das heißt, eigentlich nicht immer, dank der Hilfsbereitschaft der Menschen entlang unserer Strecke. Unzählige Pferde- und Eselfuhrwerke fuhren an uns vorbei. Einige davon waren so nett, und ließen uns den großen schwereren Rucksack auf den kleinen Anhänger legen – welche Erleichterung. Nicht zuletzt deshalb, da wir den Großteil auf befestigten Sandwegen und teils sogar in sehr weichen Sandspuren gingen.
Besonders bemerkenswert war einmal mehr die Gastfreundschaft in Senegal – wie schon in den ersten Zeilen nach unserer Ankunft erwähnt. Jede (!) Nacht fanden wir eine Familie, bei der wir nächtigen konnten, uns zumeist duschen durften und die uns mit einem warmen Abendessen versorgte. Als Schlafplatz wählten mir meist den Sandboden unter freiem Himmel. Der Blick in den Nachthimmel mit dem gewaltigen Sternbild des Orion, die vielen Sternschnuppen und zahllosen Sterne waren uns dies wert. Und der Schlafsack wurde mittlerweile ohnehin zu unserem kleinen intimen Schlafzimmer.
Ein besonderes Erlebnis: Zwei Tage durften wir eine ziehende Peuhl-Familie auf ihrem Weg nach Dakar begleiten. Die Peuhl sind ein sehr stolzes Nomadenvolk, die sich vorrangig als Viehhirten betätigen. Zudem haben sie eine außergewöhnliche Tradition. Mit Sack und Pack samt Kindern, Babys, Ziegen und Rindern sind sie tagelang quer durchs Land unterwegs, um in der Hauptstadt für „Tabaski“, dem größten Fest der Muslim welches Mitte Dezember naht, ihre Ziegen zu verkaufen. Zwei Nächte schliefen wir mitten im Busch, drei/vier Meter neben den sehenswerten Rindern mit ihren riesigen Hörnern – natürlich alle Tiere freilaufend. Die Gastfreundschaft dieser Familie war einmal mehr zutiefst beeindruckend und das abendliche Plaudern bei Attaya (Tee) im Schein des Lagerfeuers erfreute unsere Seelen.
Weniger erfreulich war die Tatsache, dass ich (Xaver) mir bereits am zweiten Tag in Senegal wahrscheinlich die zweite Zehe am rechten Fuß gebrochen habe – zumindest ist sie seither geschwollen. Passiert ist dies an einer Wegstelle, die bis zu den Oberschenkeln von, na ja, nicht ganz sauberem Wasser überflutet war. Mehrere Frauen mit Kindern mit Eselfuhrwerken holten hier Wasser. Ich dachte, mach es wie sie und geh barfuss durch das Wasser, nahm die Schuhe in die Hand, Hose aufstricken und mitten durch. Durch das getrübte Wasser übersah ich anscheinend einen Stein und knallte mit der Zehe voll dagegen. Seither liegt der Zehennagel nur mehr als teilnahmsloser Begleiter auf der Zehe und diese selbst scheint wie gesagt etwas geknickt. Aber im engen Schuh konnte sie sich ohnehin nicht viel bewegen und so gelang es Willi und mir Gott sei Dank bis nach MBalling zu Fuß zu gehen.
Und der Empfang ließ uns mit einem Schlag alle Anstrengungen vergessen. Die Anspannungen der vergangenen Tage und Wochen – finden wir eh den richtigen Weg durch den Busch... wird unsere Kraft reichen... können wir uns ausreichend versorgen... wie werden die Leute auf uns reagieren... und vieles mehr – lagen hinter uns. Eine Herzlichkeit sondergleichen begleitete uns auf den ersten Schritten in unser Ziel. Ein besonderer Dank gebührt Ndeye Diakhate, den beiden Pape Ndaye, dem Präsidenten der „Behinderten“ Omar Dieng, Diakhate Ndour, Elhady Sey, Bürgermeister Assane Kadam, Pape Misere und natürlich als Stellvertreter für alle Thierno Diop für die Organisation eines kleinen Festes. Moustafa Ngom führte die TamTam-Gruppe an und die Griot Ngone Diop begeisterte uns einmal mehr mit einigen Damen durch ihre zauberhafte Stimme. An unserer Seite bei diesem Fest war weiters Günter Hainzl aus Traisen, der Präsident der „Leprahilfe Senegal“.
Nach der salbungsvollen Ansprache des Ortschefs marschierten wir gemeinsam mit einigen Freunden zum Haus von Thierno, wo unser Fußmarsch offiziell zu Ende ging. Eine Tatsache, die uns wahrscheinlich erst in den nächsten Tagen und Wochen so richtig bewusst wird. Nach siebeneinhalb Monaten fast ununterbrochenen Gehens dürfen wir uns jetzt auf Tage des Ausruhens freuen. Treffen mit Freunden, Besuche bei Familien, Plaudern und Schlafen in einem Bett – nächtlich (!) - liegen vor uns. Schön, einfach schön und ein tolles Gefühl, hier gelandet zu sein. Das neu erbaute Haus der „Leprahilfe Senegal“ in MBalling, das übrigens jeder der möchte für einen Urlaub mieten kann (Infos bei Günter), dient uns nach den Schlafsack-Monaten als beinah königliche Residenz.
Es ist uns nicht möglich, mit Worten den viele, vielen Menschen entlang unserer Strecke für ihre vielfältige Hilfe zu danken. Wir schließen uns den Senegalesen an, die meinen: „Yalla na la yalla fey“, Götte möge es vergelten. Denn die schönste Erfahrung in diesen Wochen war jene, dass eigentlich alle Menschen – Muslim wie Katholiken und andere Religionen, Schwarze wie Weiße, Indianer und andere Völker – gleich sind. Es gibt nur eine Welt, auf der wir alle gemeinsam leben, es gibt nur einen „Menschen“.
Bei Euch, den Lesern unserer Homepage, möchten wir uns nochmals für Euer beeindruckendes Interesse bedanken. So Gott will werden wir am Sonntag, 7. Dezember, Nachmittag wieder bei unseren Familien sein. Und dann ist unser „Weg der Freundschaft“ wirklich zu Ende... NEIN, eigentlich fängt er dann erst richtig an. Denn was wäre ein Leben ohne Freunde, ohne Menschen, die helfen ohne zu fragen, was und wie viel Geld sie dafür bekommen. Wir freuen uns auf Österreich und darauf, Euch im nächsten Jahr über unsere Erlebnisse via Fotos, Film- und Tonaufnahmen berichten zu dürfen.

Eure beiden gestrandeten etwas müden Freunde
Xaver & Willi

Mittwoch, 5. November 2008

yes he can

ein guter tag beginnt mit einer guten nachricht.
heute nacht wurde geschichte geschrieben.

Obama Pictures and McCain Pictures
see Sarah Palin pictures

3005_1_obamoidablue

es bleibt abzuwarten, was nun geschieht, zweifellos hat obama einen schweren start ins amt, es gilt riesige probleme an vielen fronten, innen- wie außen- und wirtschaftspolitisch dringend anzugehen. aber irgendwie traut man ihm das zu. auf jeden fall natürlich eher als mc cain.

eines ist klar, politiker mit so viel charisma und rhetorischer brillianz gibt es selten. dass "change" dringend nötig ist, liegt auf der hand, ob er sie auch umsetzen kann, ist eine ganz andere geschichte.

Montag, 1. September 2008

spätsommer

ist vor allem dann besonders schön, wenn man die letzten sonnenstrahlen genießen kann, weil man frei hat. ich, weil ich noch immer einen vollzeit-job suche und beim teilzeit-job jetzt 2 monate zwangsurlaub hatte (freie mitarbeiter müssen 2 monate im jahr pausieren, weil sie sonst ein anrecht auf anstellung hätten...). meine mutter, weil sie sich leider das handgelenk gebrochen hat.

also haben wir die letzten wochen damit verbracht, im freien kaffee zu trinken, mit dem hund durch wälder und wiesen zu spazieren, zu beobachten was da alles so blüht und gedeiht um diese jahreszeit, äpfel und nüsse zu sammeln und zu baden. denn nach jahrelangem wunsch nach einem eigenen schwimmteich, hat meine mutter endlich meinen dad überzeugen können. also haben wir nun fast gar keinen garten mehr, dafür viel viel viel wasser und das ist gut so.

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hmpf

ich hätt so gern den ikea-katalog 2009. laut werbung gibt es ihn schon, T. hat ihn schon bekommen. aber weil ich keine werbung an die haustür bekomme - was sonst auch wirklich gut ist - krieg ich ihn nicht. und wozu bitte bin ich ikea family mitglied, wenn man mir das teil nicht viel früher zusendet als allen anderen??? jetzt hab ich ihn bei ikea.at angefordert, ich hoffe er kommt dann bald.

Montag, 28. Juli 2008

glückskeks

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na dann kann ja nix mehr schiefgehen...

Donnerstag, 10. Juli 2008

es gibt schon stimmzettel für die wahl...

stimmzettel

das datum hat sich zwar auf 28.9. geändert, aber sonst passt es ja recht gut. würd es nicht so der realität entsprechen, wär's ja witzig. aber das lachen bleibt mir im hals stecken.

ich gehe davon aus, dass die wahlbeteiligung so niedrig sein wird wie noch nie, weil es eh keinen mehr interessiert. ist schon völlig egal, wen man wählt, es kommt doch eh nichts gescheiteres nach.

Samstag, 5. Juli 2008

moin!

dabei sein ist alles

hms1

zunächst einmal: ich war beim medienpreis der hamburg media school leider nicht unter den gewinnerInnen. das war natürlich etwas enttäuschend, weil es ging ja auch um geld. allerdings war die konkurrenz hart, die arbeiten der preisträgerInnen waren wirklich sehr interessant und zum teil hoch aktuell, etwa korrespondenten in china, die berichterstattung über den klimawandel.

zudem war es ein toller tag, es ist hoch spannend, in welche unterschiedlichen richtungen geforscht wird. und die kollegInnen waren alle unheimlich nett. ich gönne den preis wirklich allen.

außerdem war meine präsentation wirklich nicht gut, ich war viel zu nervös. ich hasse es, referate halten zu müssen. am vortag bin ich noch drauf gekommen, dass der vortrag zu lang ist und habe einiges gekürzt - mit USB-stick in einem internet-café, ich war ja schon in hamburg. ich glaube, ich hab einiges schlecht rüber gebracht.
aber egal, immerhin waren wir 15 finalistInnen aus 125 bewerberInnen und ich war die einzige aus österreich.

hamburg rockt!

button

die stadt ist toll, hat mir wirklich sehr gut gefallen. es ist alles sehr relaxed, die leute sind sehr nett und ich fand es witzig, wie sie sprechen. wir sind sehr viel herum gelaufen, am besten gefällt mir, dass die stadt so grün ist, überall stehen bäume, es gibt viele parks. auch der hafen war sehr interessant.

mit dem hotel hatten wir ein wenig pech, es lag direkt auf der großen freiheit, ich wollte zwar was zentrales, nicht weit weg vom hafen, aber so im epizentrum der nächtlichen action hätte es auch nicht sein müssen. überall herum waren striplokale und discos und nachts war es unheimlich laut. aber mit ohrenstöpseln ging's. weit ärgerlicher war der umstand, dass der kaffee beim frühstück echt grausam schmeckte und die brötchen immer altbacken waren.

wir haben aber in der speicherstadt eine kaffeerösterei entdeckt und dann dort gefrühstückt, das war wirklich exzellent. es hätte sogar blue mountain coffee gegeben - das ist der teuerste und angeblich beste kaffee der welt - und ich war kurz am überlegen, ob ich ihn testen soll. aber € 8,90 für eine tasse war mir dann doch zu viel. kopi luvac hätte auch € 6,90 pro tasse gekostet, ich wäre da schon neugierig, aber mir graust dann doch vor kaffeebohnen, die durch den verdauungstrakt einer katze gegangen sind, und wenn er noch so gut sein soll.

das finale

schon am sonntag vormittag waren sturzbesoffene fans in deutschland-montur unterwegs, "das kann ja was werden", dachten wir uns. im hotel entdeckten wir eine zimmertür, auf die jemand eine flagge gehängt hatte. eine deutschland-fahne, von der einfach der schwarze teil abgerissen wurde, damit nur die farben der spanischen flagge übrig bleiben - sehr kreativ.

wir waren noch etwas essen und wollten uns dann in st. pauli oder im schanzenviertel in einem netten lokal einen platz suchen, um das euro-finale zu verfolgen. das gestaltete sich aber schwierig, schon eine stunde vor beginn war jeder freie sessel vor einem fernseher besetzt.

finale

schließlich saßen wir außen bei einem döner-lokal auf einer bank an die wand gelehnt und versuchten, dem spiel auf einem TV-gerät in einer pizzeria gegenüber auf der anderen straßenseite zu folgen. was nicht so toll war, das war etwas weit weg und nicht so gut sichtbar. aber neben uns saß ein sehr nettes hamburger paar, mit dem wir uns wirklich gut unterhalten haben.

schließlich gab es dann auch keine große wut unter den fans, als spanien gewonnen hatte. natürlich waren die leute enttäuscht, gaben sich aber auch als faire verlierer. ich hab viele gehört, die sagten, die spanier waren einfach besser. und es wurde dann einfach der zweite platz gefeiert.

die odyssee nach hause

so fein der aufenthalt in hamburg war, umso anstrengender war die heimreise. da ging bis auf kofferverlust so ziemlich alles schief, was bei einem flug schief gehen kann.

schon beim einchecken gab es probleme. in der schlange vor uns war eine arabische familie. irgendwas stimmte nicht mit deren tickets, die dame am schalter wirkte ratlos, die arabische frau suchte dauernd in ihrer tasche, irgendwelchen mappen und in den koffern nach zetteln, es dauerte ewig. dann hatten sie auch noch 16 kg übergepäck und schließlich begannen sie auch noch irgendwelche flüssigkeiten auszupacken, man darf ja im handgepäck nur noch maximal 100ml große gebinde dabei haben - was am flughafen auf vielen hinweisschildern beschrieben ist, in mehreren sprachen... das ganze dauerte fast eine stunde. die schlange zu wechseln hätte auch nicht viel gebracht, da die anderen schlangen auch schon sehr lang waren. schließlich kamen wir erst 10 minuten vor der boarding time dran.

also auf zum gate. doch dort waren nur 5 leute außer uns, der schalter war nicht besetzt und auf der anzeigetafel stand "air berlin nach mallorca, 12:00". ??? also suchte ich eine anzeigetafel in der abflughalle und fand heraus, dass wir zu einem ganz anderen gate müssen. eine durchsage dazu hatte es nicht gegeben und obwohl wir gerade erst eingecheckt hatten, hat man uns das falsche gate genannt.

als wir dann am richtigen gate waren, passierte zur boarding time erstmal gar nichts. schließlich kam 10 minuten vor der geplanten abflugzeit die durchsage, unsere maschine sei eben erst gelandet, die passagiere und koffer müssten erst ausgeladen werden, in 15 minuten könnten wir einsteigen.

nach 10 minuten kam dann aber eine durchsage, der abflug sei wegen technischer probleme auf unbestimmte zeit verschoben. na toll. da fühlt man sich auch sehr wohl, wenn es technische probleme gibt... außerdem erreichte ich meinen papa nicht, um ihm zu sagen, dass wir später kommen. er war inzwischen schon auf dem weg zum flughafen. wir liefen also in der abflughalle herum und versuchten uns die zeit zu vertreiben. es gab keine lautsprecherdurchsage, wann unser flug gehen würde. auf einmal, nach nur 15 minuten gab es aber eine durchsage mit einem "letzten aufruf" für uns beide. dabei kam nie zuvor ein aufruf. also rannten wir zurück zum gate.

dann brachte uns endlich ein bus zum flugzeug, aber auf halber höhe der treppe drehten die leute vor uns wieder um, weil es die falsche maschine war. die ging nach düsseldorf. wir mussten wieder auf einen bus warten, weil auf der rollbahn niemand zu fuß gehen darf und der bus brachte uns dann zum richtigen flugzeug, das genau daneben stand.

der pilot erklärte uns dann, dass er schon verspätet gelandet ist, weil ein hund auf der rollbahn war! das war also das "technische problem". durch diese verzögerung und die geschichte mit dem bus mussten wir dann aber warten, bis wir eine neue abflugzeit bekamen, da in wien-schwechat an dem tag so viel los war, weil die euro aus war. schließlich konnten wir erst mit 2 stunden verspätung starten.

und als wir endlich in schwechat ankamen, erfuhren wir, dass mein vater wegen einer dringenden sache ins büro zurück kehren musste uns nicht auf uns hatte warten können. also wurden wir auch nicht abgeholt. wir mussten mit den koffern mit der schnellbahn nach wien fahren, dann mit der u-bahn zum westbahnhof und mit dem zug nach st. pölten. ich hätte eigentlich am nachmittag ein bewerbungsgespräch gehabt, das musste ich dann auch noch absagen.

alles in allem sind wir um 7:30 aufgestanden und um 16:30 zu hause gewesen, obwohl der flug nur 70 minuten gedauert hatte. hätte der zug auch noch verspätung gehabt, wär ich dann wohl echt durchgedreht.

Donnerstag, 8. Mai 2008

es geht nach hamburch

"Ich sage Hamburg ist die Hälfte von 2.
Die Schönste, die Nr. 1, dass Gelbe vom Ei.
Und statt unsympathisch, jung-dynamisch wie Friedrich Merz
ist hier alles laid back, relaxed und friesisch herb."
(Beginner - City Blues)




meine diplomarbeit hat mich sehr viel zeit und nerven gekostet, daher möchte ich das ding so gut wie möglich verwerten. also habe ich mich um den medienpreis der hamburg media school (HMS) beworben, einfach auf gut glück.

nun, meine überraschung war groß, als ich dann vor zwei wochen einen brief erhielt, dass ich mich tatsächlich für das finale am 27. juni qualifiziert habe! als eine von 15 bewerberInnen aus deutschland, österreich, belgien und der schweiz.

"zeig den fischköppen wo der bartl den most holt," meinte eine freundin. der erste preis sind 1.500,- aber ich bin schon total begeistert darüber, im finale zu sein. denn das beste: die HMS übernimmt auch meine reisekosten. und ich wollte hamburg schon seit jahren einmal besuchen. allein weil die beginner und tocotronic aus hamurg kommen, weil rocko schamoni dort seinen golden pudel club betreibt, weil ich gerne fisch esse und weil hafenstädte irgendwie spannend sind.

angestachelt durch diesen unerwarteten erfolg werde ich das ding nun auch für den niederösterreichischen wissenschaftspreis einreichen und auch als buch veröffentlichen, dazu möchte ich es aber noch überarbeiten und erweitern, wozu ich im moment einfach keine lust habe, weil nach mehreren jahren steht mir das thema echt bis oben hin.

bei flickr gibt es übrigens fotos meiner sponsion (die war bereits am 8. april) und noch weitere bei unifoto. interessanterweise war ich die einzige mit einer nicht-schwarzen jacke - das ist doch keine trauerfeier bittesehr!

sponsion

Freitag, 11. April 2008

hier ist EURO-freie zone!

mir geht die euro am a.... vorbei!

das theater drum herum ist jetzt schon unerträglich, wie soll das erst in einem monat werden? billa verkauft sogar topfen-goalatschen.

am liebsten würde ich im juni das land verlassen, aber im ausland wird man dann wahrscheinlich auch noch drauf angesprochen, dass unsere spieler so schlecht sind.

fußball an sich, na gut, wen es interessiert, bitte. aber das ganze tamtam, das jetzt aufgeführt wird, ist langsam lästig. ob es in der schweiz auch so zugeht?

Montag, 14. Januar 2008

7.000 km zu Fuß für eine gute Sache

Franz Xaver Lahmer und Willi Triml (Cousin meines Vaters) werden ab Februar zu Fuß 7.000 km zurücklegen, von Groß-Rust bis in das Lepradorf Mballing im Senegal. Der "Weg der Freundschaft" führt durch neun Länder und soll 7 Monate dauern.

Infos unter http://www.world7000.com

Infos zur Leprahilfe Senegal: http://www.leprahilfe.at

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