Weg der Freundschaft

7.000 km zu Fuß, von Groß-Rust in Niederösterreich bis ins Lepradorf MBalling im Senegal

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Hugh Laurie, Ulrich Blumenbach
Bockmist.

"Weg der Freundschaft" ist gestartet

Am 14. April sind Franz Xaver Lahmer und Willi Triml von Großrust aus gestartet. Es waren viele Medienvertreter da, gestern gab es z.B. einen Bericht im Kurier, Montag abend einen Beitrag in NÖ-heute.

http://your.orf.at/bheute/player.php?id=noe – Hier kann man sich den TV-Beitrag ansehen, für eine Woche steht der im Internet.

Die beiden sind am Montag von Obritzberg bis nach Spratzern gegangen und haben schon einen leichten Sonnenbrand bekommen. Gestern ging es dann durchs Pielachtal, bis in die Loich.

Bei der Firma Madzda Köfler in Hofstetten, einem der Sponsoren, bin ich zu den beiden gestoßen und bis nach Kirchberg mitgegangen, so in etwa 20.000 Schritte. Mein Onkel Leo, Willis Cousin, hat bei seinem Haus in Hofstetten schon auf uns gewartet und uns Schnaps serviert... Bis nach Rabenstein hat er uns auch begleitet.

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In Rabenstein gab es einen Zwischenstopp im Büro der Helvetia-Versicherung, wo mein Vater den beiden einen Scheck überreichte, danach gingen wir gemeinsam Mittag essen.

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Mein Papa hat Willi und Xaver in Hofstetten ihre schweren Rucksäcke abgenommen (zur Zeit je ca. 20 kg!) und dann am Abend in die Loich nachgebracht. Dadurch war das Gehen für sie gestern weniger anstrengend.

Es war leider recht windig und kühl, aber trotzdem eine nette Wanderung, weil Willi in Rabenstein aufgewachsen und in Kirchberg zur Schule gegangen ist. Er konnte uns zu vielen Gebäuden Geschichten erzählen und wir haben auch einige Menschen getroffen, die er kannte.

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Auch die Mariazellerbahn kreuzte mehrmals unseren Weg, und Willi als pensionierter Lokführer kannte natürlich alle Lokführer in den Zügen, also haben wir immer heftig gewunken.

In Kirchberg haben wir dann Herbert Hackner besucht, der ist u.a. für die Vermarktung der Tourismus-Region "Dirndltal" zuständig. Er hat uns dann auch noch mit einem Stamperl Schnaps versorgt, diesmal "Donnerbirn" der Pielachtaler Edelbrandgemeinschaft...

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Nach einem Kaffee mit dem Kirchberger Bürgermeister setzten Willi und Xaver den Weg fort und Herr Hackner löste mich als Begleitung ab. Ich wandere ja eigentlich nicht gern und gestern war es auch relativ kalt. Aber es ist ja für eine gute Sache.

Eines wurde schon gestern klar: wenn sie weiterhin so viele Geschenke von netten Menschen bekommen, müssen sie regelmäßig ein Paket per Post nach Hause schicken...

Auf alle Fälle werden die zwei überall sehr herzlich empfangen. Menschen, die gerade von dem Projekt erfahren, bieten spontan ihre Hilfe an. Bekannte fahren zufällig mit dem Auto vorbei und spenden Geld. Wenn Willi und Xaver weiterhin auf so viel Gastfreundschaft und Unterstützung stoßen, wird das eine sehr schöne Reise.

Übrigens: jeder, der möchte, kann die beiden begleiten. Egal wie lange. Sie haben einen Schrittzähler dabei und schreiben genau mit, wer sie wie lange begleitet. Die Idee ist, bis MBalling 100 Millionen Schritte gemeinsam mit den Begleitern zusammen zu bekommen.

"Für je 10 Schritte nur einen Cent, ergäben am Schluss in Summe 100.000 Euro. Viel Geld, mit dem viel Hilfe möglich ist. Je mehr Menschen uns begleiten, desto eher sind Firmen bereit, einen Teil dieser Schritte zu sponsern." , hoffen Xaver und Willi.

Die einzelnen Etappen sind hier im Detail zu sehen.

Freilich ist der Zeitplan nur eine Richtlinie, man weiß nie was passieren wird. Aber über die Homepage kann man sich ja informieren, wo sie gerade sind und nachlesen, was sie so erleben.

Eine große Hilfe ist es natürlich, wenn sich lokal Menschen bereit erklären, die zwei Wanderer zum Essen einzuladen oder bei sich übernachten zu lassen. Jeder Cent, der dadurch gespart werden kann, geht direkt und zu 100% in die Hilfsprojekte Leprahilfe und Dimbale.com .

Ich wünsche den beiden auf alle Fälle viel Glück und dass sie gesund bleiben. Dass so viele Leute an sie denken und ihnen helfen, wird ihnen die nötige Kraft für dieses Megaprojekt geben, da mach ich mir gar keine Sorgen.
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